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Anlagekommentar-Archiv

Anlagekommentar Oktober 2018

Autor: Heino Hoch
Datum: Dezember 2018

Anlagekommentar Oktober 2018

Diversifikation hat Priorität

Der Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China eskaliert weiter. Neue Zölle der Amerikaner werden prompt mit Vergeltungs-massnamen seitens der chinesischen Behörden beantwortet. Ein Ende ist nicht absehbar, und auch Europa könnte jederzeit wieder ins Visier von Trump geraten. Einzig mit den direkten Nachbarn Mexiko und Kanada scheint in naher Zukunft eine Lösung greifbar. Die Finanzmärkte reagieren mit erhöhter Volatilität, und Investoren sind laufend bemüht, den Einfluss der angekün-digten Massnahmen auf die Realwirtschaft und letztendlich auf die Unternehmensgewinne zu eruieren.

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Anlagekommentar Januar 2019

Autor: Heino Hoch
Datum: Dezember 2018

Anlagekommentar Januar 2019

Aktien bevorzugt

Wir halten die jüngsten Kursverluste an den Aktienmärkten für übertrieben und sehen in den deutlich tieferen Kursen eine mittelfristige Kaufgelegenheit. Bei Anleihen setzen wir die früher im Jahr begonnene Umschichtung hin zu mehr Qualität und längerer Duration fort. Keine Ände-rungen nehmen wir im Bereich der Rohstoffe vor. Hedge Funds enttäuschen einmal mehr, eine weitere Reduktion der Quote in naher Zukunft schliessen wir nicht aus.

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Anlagekommentar Juli 2018

Autor: Heino Hoch
Datum: Juni 2018

Anlagekommentar Juli 2018

Risiken etwas reduzieren

Die Rhetorik und die getroffenen Massnahmen im internationalen Handelskonflikt nehmen zu. Weil die USA laufend neue Zölle ins Spiel bringen, kündigt China seienerseits qualitative Vergeltungsmassnahmen an. Während die Welt rätselt, was darunter zu verstehen ist, hat die chinesische Währung innert weniger Wochen um 5% gegen den US Dollar abgewertet. Auch der Konflikt der USA mit Europa droht zu eskalieren, nachdem die Europäer Zölle auf Jeans, Whiskey und Motorräder gesprochen haben.

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Anlagekommentar Juli 2018



Anlagekommentar April 2018

Autor: Heino Hoch
Datum: März 2018

Anlagekommentar April 2018

Rückkehr der Volatilität

In den ersten Wochen 2018 konnte eine Fortsetzung der Trends des vergangenen Jahres beobachtet werden. Positive Wirtschaftsdaten sorgten für steigende Aktienmärkte, aber gleichzeitig auch für steigende Zinsen. Mit der Publikation der US Arbeitsmarktdaten Anfang Februar kippte die Stimmung. Investoren fürchteten einen raschen Anstieg der Inflation, getrieben von steigenden Löhnen, was eine über erwarten starke geldpolitische Reaktion der US Notenbank auslösen könnte.

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Anlagekommentar Januar 2018

Autor: Heino Hoch
Datum: Dezember 2017

Anlagekommentar Januar 2018

Fokus auf Diversifikation

Die Finanzmärkte beenden das Jahr 2017 mit überraschend starken Zuwächsen. Die grössten Avancen verzeichneten erwartungsgemäss die Aktienmärkte, aber auch risikoreiche Anleihen bescherten den Investoren überdurchschnittlich hohe Renditen. Da der konjunkturelle Aufschwung nun schon einige Jahre auf dem Buckel hat und für die nahe Zukunft mit erhöhter Volatilität zu rechnen ist, nimmt die Wichtigkeit einer angemessenen Portfoliodiversifikation zu.

Asset Allokation Update: Vollständiger Kommentar
Anlagekommentar Januar 2018



Anlagekommentar Oktober 2017

Autor: Heino Hoch
Datum: Oktober 2017

Ausgewogene Positionierung

Die Rendite, welche in den ersten neuen Monaten dieses Jahres an den Finanzmärkten erzielt werden konnten, haben uns und wahrscheinlich die meisten Investoren positiv überrascht. Zur überdurchschnittlichen Performance eines gemischten Portfolios haben erstaunlicherweise auch Anleihen - mit der Ausnahme von Staatsanleihen bester Qualität - einen bedeutenden Beitrag geleistet. Die stärksten Zuwächse aber verzeichneten einmal mehr die Aktienmärkte. Wir halten an einer ausgewogenen, leicht zyklischen Positionierung fest.

Asset Allokation Update: Vollständiger Kommentar
Ausgewogene Positionierung



Anlagekommentar Juli 2017

Autor: Heino Hoch
Datum: Juli 2017

Anlagekommentar Juli 2017

Gewinnmitnahme bei Aktien

Positive Wirtschaftsdaten und steigende Unternehmensgewinne liessen die Aktienkurse im ersten Halbjahr deutlich ansteigen. Bei europäischen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen machten etablierte Parteien das Rennen, während Populisten unter den Erwartungen abschnitten. Die Märkte reagierten erfreut, sorgen die Vertreter des politischen Establishments doch für Stabilität und Berechenbarkeit. Wir nutzten die Anstiege für Gewinnmitnahmen und reduzierten Ende Mai die Aktienquote auf eine neutrale Gewichtung. Weitere Zuwächse sind möglich, doch ist mit der Rallye auch die Fallhöhe bei einer möglichen Korrektur gestiegen. Bei Anliehen bleiben wir untergewichtet und erwarten einen Zinsanstieg über alle Laufzeiten. Unsere Zurückhaltung bei Rohstoffen hat sich ausbezahlt. Wir bleiben an der Seitenlinie, mit der Ausnahme von Gold, welches uns als Absicherung für unerwartete Schocks dient. Zudem bleiben wir im Yen und Euro untergewichtet.

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Anlagekommentar April 2017

Autor: Heino Hoch
Datum: April 2017

Aktien weiterhin favorisiert

Positiv überraschende Wirtschaftsindikatoren, gepaart mit anziehenden Unternehmensgewinnen, und dazu eine global weiterhin expansive Geldpolitik sind die Gründe, weshalb wir unsere Präferenz für Aktien beibehalten. Noch immer sind wir bei zinstragenden Papieren untergewichtet. Zudem bevorzugen wir Anleihen mit eher kurzer Restlaufzeit, um die Risiken steigender Zinsen zu minimieren. Bei Rohstoffen sehen wir die weitere Preisentwicklung skeptisch und bleiben an der Seitenlinie, mit der Ausnahme von Gold, welches uns als Absicherung für unerwartete Schocks dient. Auch an unserer Vorliebe für den US Dollar ändern wir vorerst nichts.

Asset Allokation Update: Vollständiger Kommentar
Aktien weiterhin favorisiert



Anlagekommentar Januar 2017

Autor: Heino Hoch
Datum: Dezember 2016

Aktien gegenüber Anleihen weiterhin bevorzugt

Die zuletzt publizierten Wirtschaftsindikatoren lassen auf eine Beschleunigung des globalen Wachstums schliessen. Dies führte zu Anpassungen in unserer Anlagepolitik. Wir erhöhten unsere Aktienquote auf «Übergewichten», reduzieren aufgrund gestiegener Zinsen unser starkes Untergewicht bei Anleihen schrittweise und bleiben «bullish» für den US Dollar. Bei den Alternativen Anlageklassen reduzieren wir unser Exposure gegenüber Hedge Funds weiter.

 

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Anlagekommentar Oktober 2016

Autor: Heino Hoch
Datum: Oktober 2016

Gewinnmitnahme nach Sommer-Rally

Der BREXIT Schock schüttelte die Märkte nur kurz. Schon wenige Tage nach der Abstimmung legte sich die Nervosität der Anleger. Ökonomen erwarten zwar eine deutliche Wachstumsverlangsamung, doch konnten - auch dand dem entschiedenen Handeln der Bank of England - allzu starke Verwerfungen bisher vermieden werden.

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Anlagekommentar Juli 2016

Autor: Heino Hoch
Datum: Juli 2016

BREXIT hält die Finanzmärkte in Atem

BREXIT liegt hinter uns, aber die Unsicherheit ist nicht wie erhofft verschwunden. Im Gegenteil die Äusserungen im Nachgang zur Abstimmung lassen eine über die nächsten Wochen erhöhte Volatilität der Finanzmärkte erwarten. Mittelfristig wird sich eine pragmatische Sichtweise sowohl in der Politik, in der Wirtschaft und letztlich auch an den Finanzmärkten durchsetzen.

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Anlagekommentar April 2016

Autor: Heino Hoch
Datum: April 2016

Rebound nutzen um Risiken zu reduzieren

Nachdem wir Ende Januar die Aktienquote aufgrund der unserer Meinung nach zu starken Korrektur erhöht haben, nutzen wir die Erholung der letzten Wochen und reduzieren unser Exposure zurück auf eine neutrale Quote. Die Übertreibung und die exzessiv negative Investorenstimmung sind passé. Bei Anleihen sind wir aufgrund der zu erwartenden Straffung der US Notenbank vorsichtig positioniert und behalten unser Untergewicht bei.

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Anlagekommentar Januar 2016

Autor: Heino Hoch
Datum: Januar 2016


Aktien mit zu starken Verlusten - Zeit für Rebalancing
Wir nutzen die deutlichen Kursrückgänge, um die Akienallokation auf ein gegenüber der langfristig optimalen Quote leichtes Übergewicht zu bringen. Wir sind der Meinung, dass die Abschläge zu gross ausgefallen sind und sich Zukäufe auf den aktuellen Niveaus auszahlen werden.

Asset Allokation Update: Vollständiger Kommentar
Anlagekommentar Januar 2016: Vollständiger Kommentar



3. Anlagekommentar 2015

Autor: Heino Hoch
Datum: Oktober 2015


Aktien und der US Dollar weiterhin bevorzugt
Das anlagepolitische Umfeld spricht weiterhin für eine Übergewichtung risikoreicher Anlagen, vor allem Aktien scheinen weiterhin die attraktivste Anlageklasse. Trotz jüngster Turbulenzen, ausgelöst von Befürchtungen über eine deutliche Verlangsamung in China, bleiben wir übergewichtig. Die tiefe Verzinsung von Anleihen höchster Qualität entschädigt nicht ausreichend für das eingegangene Laufzeitenrisiko.

Asset Allokation Update: Vollständiger Kommentar
Anlagekommentar Januar 2016: Vollständiger Kommentar



2. Anlagekommentar 2015

Autor: Christian Verling, Andreas Mosimann
Datum: 29. Juni 2015


Wirtschaftliches Umfeld
Während die Weltwirtschaft nach der EIA im ersten Quartal um aufs Jahr hochgerechnete 1.5% gewachsen ist, befindet sie sich per Ende Mai mit 3% wieder zurück auf Kurs. Gedrückt haben im ersten Quartal vor allem die schwachen Ergebnisse aus den USA und einigen Schwellenländern. Die jüngsten Frühindikatoren deuten auf eine Konjunkturerholung in den Industrieländern hin während die Schwellenländer ein langsameres Expansionstempo beschreiten.

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1. Anlagekommentar 2015

Autor: Christian Verling, Andreas Mosimann
Datum: 7. April 2015


Des Kaisers neue Kleider
Die Negativzinsen haben kürzlich neue Produkte unter dem Namen „Liquid Alternatives“ hervorgebracht. Es wird suggeriert, dass diese Produkte sowohl zinstragend als auch liquide sein können. Dabei stellt sich die Frage: Liquidität, was ist das eigentlich? Wie Howard Marx von Oaktree sagt... Ein Asset muss rasch und in der Nähe des letzten Preises am Markt verkauft werden können, um als liquide zu gelten. Die meisten liquiden Assets sind gelistet, haben also einen Markt, aber die wenigsten können in grösserem Umfang angeboten werden, ohne dabei „einen negativen Preiseffekt“ zu erleiden. Unter diesem Gesichtspunkt müssen Anlagen im Krisenfall wohl neu interpretiert werden, denn die reine Auflistung der Prozente welche theoretisch innerhalb von einem Tag, einer Woche oder einem Monat liquidiert werden können genügt dann nicht.

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5. Anlagekommentar 2014

Autor: Silvio Clavadetscher, Andreas Mosimann
Datum: 28. November 2014


Weltwirtschaft
Trotz den massiven Staatsinterventionen hat die globale Konjunktur immer noch mit den Folgen der Finanzmarktkrise zu kämpfen. Auch für das Jahr 2014  dürfte das Wachstum der Weltwirtschaft schwach ausgefallen sein und sich ungefähr auf dem Niveau von 2013 befinden. Insbesondere Europa stellte in den letzten Monaten ein Risiko für das weltweite Wachstum dar. Denn die jüngsten Konjunkturdaten aus Europa deuten auf eine Stagnation des Wachstums in der Eurozone  hin, mit einer Rezession in Italien, beinahe Rezession in Frankreich  und einer Abschwächung der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal.

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4. Anlagekommentar 2014

Autor: Silvio Clavadetscher, Andreas Mosimann
Datum: 18. September 2014


Denkanstösse
Der Piketty-Schock
Amerika hat einen neuen Superstar. Sein Name: Thomas Piketty. Die Thesen in seinem kürzlich erschienen Buch "Capital in the 21Century" haben in Amerika eingeschlagen wie eine Bombe. Seine erste Lesereise durch die USA glich der Tour eines Rockstars. Piketty traf US Finanzminister Jacob Lew, er sprach vor Präsident Obamas Rat der Wirtschaftsberater und dem Internationalen Währungsfonds.

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3. Anlagekommentar 2014

Autor: Christian Verling, Silvio Clavadetscher, Andreas Mosimann
Datum: 17. Juni 2014


Welches Risiko?
Das aktuelle Börsenjahr gibt bisher keinen Grund zur Besorgnis. Trotz geopolitischen Turbulenzen in der Ukraine, in Syrien, Irak, Thailand, Vietnam um nur die wichtigsten zu nennen, erreichen die Börsenindizes neue Höchststände. Vor allem Privatanleger geniessen nach langer Durststrecke wieder einmal etwas Performance und erhöhen ihre Aktienanlagen, sie schwimmen sorglos im aktuellen Boom, welcher von den Nachrichtenagenturen mit laufend neuen Meldungen zu langsam erwachendem Wirtschaftswachstum unterstrichen wird.

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2. Anlagekommentar 2014

Autor: Silvio Clavadetscher, Andreas Mosimann
Datum: März 2014


Putins Karibik
Wladimir Putins Bubenstück auf der Krim hat in Washington lautstarke Proteste ausgelöst und Barack Obamas Versuch zunichte gemacht, die komplizierten russisch-amerikanischen Beziehungen neu und positiv zu ordnen. Dabei folgt Putin in groben Umrissen lediglich dem amerikanischen Vorbild: Moskau will eine hegemoniale Einflusssphäre im eurasischen Raum, wie Washington sie in Lateinamerika und der Karibik beanspruchte. War die 1823 von Präsident James Monroe verkündet und nach ihm benannte Doktrin zuerst ein Versuch, Lateinamerika und die Karibik der Einflussnahme imperialer europäischer Nationen zu entziehen, so diente sie später als fragwürdige Rechtfertigung für diverse amerikanische Interventionen und wurde offiziell erst im November 2013 von Aussenminister John Kerry für tot erklärt.

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1. Anlagekommentar 2014

Autor: Silvio Clavadetscher, Andreas Mosimann
Datum: Januar 2014


Politiker streiten sich über die Schuldenobergrenze und während sie streiten wird der Schuldenberg grösser und grösser. Nicht nur die USA sind massiv verschuldet, auch Europa und Japan haben Milliarden von Schulden und eine grundlegende Lösung ist nicht in Sicht. Ausser man wendet jene von David Graeber an. Der Professor der London School of Economics fordert in seinem Buch "Schulden die ersten 5000 Jahre" einen weltweiten Schuldenerlass und damit einen völligen Neubeginn.

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4. Anlagekommentar 2013

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: Oktober 2013


Als US Präsident Barack Obama im Juni 2013 in Kalifornien erstmals seinen chinesischen Amtskollegen XI Jinping empfang, trafen die Oberhäupter der mächtigsten und der zweitmächtigsten Nation aufeinander. Die Frage war nur: Wer ist wer? Die USA, seit fast einem Jahrhundert Weltmacht Nummer eins, wanken. Gleichzeitig ist China in den vergangenen Jahren immer stärker geworden. Es ist gut möglich, dass ein Machtwechsel bevorsteht oder vielleicht auch bereits in vollem Gange ist. Wenn ein Reich seinen Status als Weltmacht verliert, kommen meist zwei Entwicklungen zusammen. Erstens ist eine ziemlich langfristige ökonomische Abwärtsbewegung zu beobachten, welche es immer schwieriger macht, die militärische Macht zu unterhalten, die das Reich stützt.

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3. Anlagekommentar 2013

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: Juli 2013


Seitdem die westliche Welt, die Verfechterin der Demokratie und der freien Marktwirtschaft, über den Kommunismus triumphierte, hat sich die westliche Gesellschaft (ohne es zu merken) zu einer Marktgesellschaft gewandelt. Früher diente die Marktwirtschaft der Demokratie und dem Allgemeinwohl der Gesellschaft (Stakeholderansatz). Die Marktgesellschaft hingegen ist eine Lebensweise, in der die Gesellschaft dem Markt dient und alle Aspekte des Lebens beherrscht wie, persönliche Beziehungen, Familienleben, Gesundheits- und Bildungswesen. Beispielsweise bieten Banken wie die Deutsche Bank Fonds wie Compass Life an, mit denen auf Menschenleben gewettet wird – je kürzer Menschen leben, umso mehr Geld wird an den Anleger ausgeschüttet.

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2. Anlagekommentar 2013

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: April 2013


Nachdem sich die globale Wirtschaft im 4. Quartal mit einem Wachstum von 3.1% leicht erholte, weisen Frühindikatoren wie der Global Einkaufsmanager Index bereits auf eine leichte Abschwächung des globalen Wachstums für das erste Quartal hin. Wir gehen davon aus, dass die globale Wirtschaft in diesem Jahr ähnlich wie im 2012 um 2.8% wachsen wird. Das Wachstum der Wirtschaft in den einzelnen Regionen entwickelt sich wie bereits im letzten Quartal sehr unterschiedlich und wird vor allem von den USA getragen.

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Quartalskommentar 31. Dezember 2012

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: Januar 2013


Nach einem schwachen dritten Quartal konnte sich die globale Wirtschaft im vierten Quartal leicht erholen, weist jedoch immer noch auf ein bescheidenes globales Wirtschaftswachstum von 3.1% hin. Ausserdem entwickelt sich das Wachstum in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich. So konnte sich die chinesische Wirtschaft dank den neuen Infrastrukturprogrammen und stärkeren Exporten verbessern. Der Druck auf die neue Regierung in China nach wirtschaftlichen und sozialen Reformen wird sich in den nächsten Jahren verstärken.

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Quartalskommentar 30. September 2012

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: Oktober 2012


Die im letzten Quartal veröffentlichten Frühindikatoren wiesen darauf hin, dass sich die globale Wirtschaft weiter abschwächen würde. Aus diesem Grund verwunderte es nicht, dass die wichtigsten Notenbanken mittels QE stark intervenieren mussten um ein weiteres  Abgleiten ihrer Wirtschaft zu verhindern. So beschloss die EZB am 6. September den unbegrenzten Kauf von Staatsanleihen von Krisenländern der Euro-Zone.

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Quartalskommentar 30. Juni 2012

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: 15. Juli 2012


Die Weltwirtschaft kühlt sich ab und es mehren sich die Anzeichen, dass die globale Wirtschaft 2012 unter 3% wachsen wird. Denn die im letzten Quartal veröffentlichten Frühindikatoren weisen daraufhin, dass die globale Wirtschaft im zweiten Quartal um bescheidene 2% gewachsen sein könnte. Bei einem jährlichen Wachstum  von weniger als 2.5% kann von einer Rezession geprochen werden. Hauptgründe für das sich verlangsamende Wachstum sind auf die Verschärfung der Eurokrise und die sich nun verlangsamende Wirtschaft in China zurückzuführen.

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Quartalskommentar 31. März 2012

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: 6. April 2012, 14:52


Die im ersten Quartal 2012 veröffentlichten Fru¨hindikatoren weisen daraufhin, dass die Weltwirtschaft in den ersten drei Monaten um 3% gewachsen sein könnte. Im Vergleich zu den vergangenen ersten Quartalen 2011 (+3.72%) und 2010 (+5.5%), ist dies eine leichte Abschwächung. Die Lokomotive der globalen Wirtschaft ist momentan die US Wirtschaft, welche im letzten Quartal vom historisch milden Wetter und der Normalisierung des Arbeitsmarktes profitierte. In den letzten zwei Jahren wies die US Wirtschaft jeweils im ersten Quartal starke Wachstumszahlen aus, bevor sich diese dann gegen Mitte des Jahres wegen dem Auslaufen der Stimulierungsprogramme der Regierung abschwächten. Danach erfolgten jeweils weitere staatliche Unterstu¨tzungsprogramme, welche die Wirtschaft wieder positiv beeinflusste.

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Quartalskommentar 31. Dezember 2011

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: 6. März 2012, 14:52


Anfang 2011 erwarteten wir, dass die Industriestaaten im 2011 weiterhin mit schwachen Wachstumsraten konfrontiert sein wu¨rden. Wegen den massiveren Interventionen seitens der FED und des US Staates gingen wir davon aus, dass die US Wirtschaft innerhalb der Industriestaaten am stärksten zulegen wu¨rde. Dennoch erwarteten wir fu¨r die USA lediglich moderate Wachstumsraten von 2.5 bis 3%. Wegen der Euro Krise korrigierten wir im letzten Sommer unsere Einschätzung fu¨r das US-Wachstum um 0.5% leicht nach unten auf 2 bis 2.5%. Die US Wirtschaft du¨rfte im 2011 gegenu¨ber dem Vorjahr um 2% gewachsen sein und weist somit die stärksten Wachstumsraten innerhalb der Industriestaaten auf.

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Quartalskommentar 30. September 2011

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: 17. Oktober 2011, 15:02


Die globale Wirtschaft befindet sich an einem Scheideweg zwischen Rezession und Wachstum. In den USA konnten sich die Fru¨hindikatoren stabilisieren und deuten auf Wachstum von 2% hin. Fu¨r die USA gehen wir weiterhin von einem moderaten Wachstum von 2 bis 2.5% aus und erwarten daher keine Rezession. Jedoch ist dieses moderate Wachstum nicht genug um die Massenarbeitslosigkeit zu reduzieren. Auch der Entschluss der amerikanischen Notenbank die Laufzeit der von ihr gehaltenen Anleihen zu verlängern wird kaum zum Wachstum bzw. Reduktion der Arbeitslosigkeit in den USA beitragen. In der aktuellen Schuldenkrise in Europa versuchen EU Politiker sich durch die Krise zu wursteln, was die globale Wirtschaft negativ beeinflussen könnte.

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Quartalskommentar 30. Juni 2011

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: 15. Juli 2011, 13:32


Im letzten Quartal sind einige wichtige globale Fru¨hindikatoren, wie der globale Einkaufsmanager Index stark gefallen und deuten auf eine Abschwächung der Weltwirtschaft hin. In unserem letzten Quartalsbericht wiesen wir darauf hin, dass der Höhepunkt des Aufschwungs der globalen Wirtschaft bereits erreicht ist und sich diese
abschwächen könnte. Vor allem in den USA sind die Fru¨hindikatoren wegen des starken Ölpreises stark gefallen und es kann von einem schwächeren Wirtschaftswachstum im 2. Quartal ausgegangen werden. Kurzfristig könnte sich die US Wirtschaft in der zweiten Hälfte des Jahres erholen, da der Ölpreis seit Ende April gefallen ist und sich dies positiv auf die Konsumausgaben auswirken wu¨rde.

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Quartalskommentar 31. März 2011

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: 10. Mai 2011, 18:28


Die Weltwirtschaft konnte auch in diesem Quartal weiter zulegen. Fru¨hindikatoren wie der globale Einkaufsmanager Index fu¨r das verarbeitende Gewerbe weisen jedoch darauf hin, dass der Höhepunkt des Aufschwungs der globalen Wirtschaft bereits erreicht sein könnte. In den USA verbesserte sich das Wirtschaftswachstum dank der Fiskal- und Geldpolitik der Regierung. Der IWF stellte im letzten Quartal die USA wegen der hohen Gesamtverschuldung von 91.6 Prozent des BIP in eine Reihe mit den grössten Euro-Sorgenkindern wie Irland und Griechenland.

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Quartalskommentar 31. Dezember 2010

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: 12. Januar 2011, 19:08


Zwei Jahre nach der grossen Rezession ist die Weltwirtschaft zwischen starken und schwachen Volkswirtschaften gespalten. Viele Schwellenländer wie China, Indien und Indonesien weisen wieder starkes Wachstum auf. Auch der Kern der Eurozone wie Deutschland und Schweden sind zum Wachstumsmotor geworden. In anderen Ländern wie den USA und Grossbritannien steht der Aufschwung jedoch noch auf wackligen Beinen und Länder aus Su¨deuropa können nur dank Hilfe der EU und des IWF u¨berleben. Das
4. Quartal 2010 war daher geprägt von gegenläufigen Konjunkturmassnahmen.

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Quartalskommentar 30. September 2010

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: 13. Oktober 2012, 15:48


Wir bleiben bei unserer Meinung, dass der globale Aufschwung, vor allem in den USA, nach wie vor auf schwachen Fu¨ssen steht. Die US-Arbeitslosenzahlen sind hoch (bei rund 9 %) und die KMU (die am meisten zur Beschäftigung beitragen) betrachten die wirtschaftliche Entwicklung pessimistisch und stellen keine neuen Kräfte ein. Möglicherweise wird die FED
bei schwankender Konjunktur im November ein "Quantitative Easing" (QE2) bekannt
geben. Da das Deleveraging Zeit braucht, gehen wir weiterhin davon aus, dass den USA und Europa in den kommenden drei bis fu¨nf Jahren ein Szenario wie Japan mit langsamem Wachstum und hoher Arbeitslosigkeit droht.

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Quartalskommentar 30. Juni 2010

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: 6. Juli 2010, 10:54


Die Erholung der globalen Wirtschaft konnte sich auch im ersten Quartal 2010 dank den massiven Stimulierungspaketen der Regierungen und dem Aufbau der Lagerbestände weiter fortsetzen. Weiterhin sind wir der Ansicht, dass sich die globale Wirtschaft Mitte dieses Jahres wegen den auslaufenden Stimulierungspaketen (siehe Grafik) abschwächen könnte (siehe auch Quartalsbericht März 2010 /Dezember 2009). Fru¨hindikatoren wie die globalen Einkaufsmanager- und Geschäftsklima- Indizes weisen bereits jetzt auf eine Abschwächung der globalen Wirtschaft hin.

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Quartalskommentar 31. März 2010

Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: 12. April 2010, 14:16


Die globale Konjunktur konnte auch im vierten Quartal dank den massiven Stimulierungspaketen der Regierungen und dem Aufbau der Lagerbestände weiter zulegen. Weiterhin sind wir der Ansicht, dass die globale Wirtschaft Mitte Jahr wegen den auslaufenden Stimulierungspaketen und den aufgebauten Lagerbeständen wieder unter Druck geraten könnte, da der private Konsum vor allem in den USA noch längere Zeit unter dem hohen Schuldenabbau leiden wird. Zudem könnte es fu¨r den Staat schwieriger werden, weitere Stimulierungspakte zu finanzieren.

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Autor: Silvio Clavadetscher
Datum: Juli 2013


Seitdem die westliche Welt, die Verfechterin der Demokratie und der freien Marktwirtschaft, über den Kommunismus triumphierte, hat sich die westliche Gesellschaft (ohne es zu merken) zu einer Marktgesellschaft gewandelt. Früher diente die Marktwirtschaft der Demokratie und dem Allgemeinwohl der Gesellschaft (Stakeholderansatz). Die Marktgesellschaft hingegen ist eine Lebensweise, in der die Gesellschaft dem Markt dient und alle Aspekte des Lebens beherrscht wie, persönliche Beziehungen, Familienleben, Gesundheits- und Bildungswesen. Beispielsweise bieten Banken wie die Deutsche Bank Fonds wie Compass Life an, mit denen auf Menschenleben gewettet wird – je kürzer Menschen leben, umso mehr Geld wird an den Anleger ausgeschüttet.

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